Apps der Woche: Everyday.me, Vivino, App Flow und mehr
Diese Woche auf dem App-Speiseplan: Eine frisch gehypte Tagebuch-App, zwei neue Wege der App-Entdeckung, eine App für preisbewusste Weinfreunde und eine Herzschlagmessung mit der iPhone-Kamera.
Everyday.me

Everyday.me ist ein persönliches Tagebuch, das auch mit dem persönlichen Facebook-, Twitter- und Instagram-Feed verbunden werden kann. Außerdem können Photos und Videos gespeichert werden, und der Inhalt ist durchsuchbar. Everyday.me ist nett gemacht, einfach zu bedienen und hat das Zeug dazu sich gegen den Haufen an Mitbewerbern durchzusetzen. Die Kollegen von TechCrunch sind jedenfalls sehr angetan. Ich mach da mal mit.
Vivino
Wein-Apps gibt es einige, Vivino mag ich, weil es so einfach zu nutzen ist und so langsam eine riesige Datenbank mit Nutzer-Reviews aufgebaut wird. Der alte Clash-Song “Lost in the supermarket” beschreibt das Einsatzszenario recht gut (auch wenn sich Joe Strummer bei dem Vergleich im Grab umdrehen dürfte). Einfach mit der Kamera des iPhones das Etikett ablichten und die App sucht in der Datenbank nach dem entsprechenden Wein. Dieser wird dann mit weiteren Informationen und vor allem vergangenen Bewertungen angezeigt. Im Schnelltest hatte das mit einigen Lidl-Weinen schon sehr gut geklappt. Da ein dänisches Entwicklerteam dahinter sitzt, sind europäische Weine mal nicht unterrepräsentiert.
Cardiio
Für die Freunde der medizinischen Selbstoptimierung ist Cardiio interessant. Entwickelt von Mitarbeitern des M.I.T. nutzt es die iPhone-Kamera (Front oder Back), um die Herzfrequenz zu messen. Hört sich schräg an? Mag sein, aber kommt den realen Ergebnissen recht nah, weil die Gesichtsfarbe anscheinend Aufschluss über die Herzfrequenz gibt.
App Flow
Meinem Lieblingsthema App-Entdeckung nimmt sich ein ungarisches Entwicklerteam an, das inzwischen nach Kalifornien relocated hat: App Flow. Diese schön designte App stellt Apps basierend auf Empfehlungen und persönlichen Vorlieben vor. Man kann dabei auch eigene Listen erstellen und sie seinen Kontakten vorstellen, und natürlich anderen Nutzern oder Listen folgen. Alles sehr schön erklärt und durchgedacht – sollte für ein Millioneninvest von Apple & Co. (siehe Chomp) reichen.
Mapsaurus
In die ähnliche Richtung (wenn auch nicht ganz so schön aufbereitet) geht die App Mapsaurus für Android. Auch hier kann man entweder nach vorgegebenen Themenclustern suchen (z.B. “Find travel deals”) oder den Namen einer bestimmten App eingeben. Es erscheint eine Landkarte mit verwandten Apps, so dass man sich dann durchs ganze App-Universum klicken kann.
Stefan Pahl
Seit 2005 ist Stefan Pahl als selbständiger Berater für Unternehmen der TIMES-Branche tätig. Er ist Produktmanager, Projektmanager, Strategieberater und leidenschaftlicher Konzepter von neuen Web- und Mobile-Applikationen, z.B. für Firmen wie Deutsche Telekom, 1&1, MSN, FOCUS Online und Condé Nast. Nebenbei betreibt er sein Hobby Appkit, der Check-In-Service für Apps.













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