Studie: Google Global Business Map

Mit der seit Anfang August verfügbaren Studie “ Global Business Map” stellt besonders Unternehmen eine Datensammlung zur Verfügung, die Online-Marktdaten aus 48 Ländern mit Basisdaten zu jedem Land bietet, Infos wie Online-Tools und Zugang zu Zielgruppen aufführt. Auch Mobile Daten fließen mit ein.

Untypisch für Google, wird diese Studie nicht als Onlineversion mit Echtzeit-Werten angeboten, sondern als statisches PDF. Jedes Jahr soll nun aus dem Berliner Büro ein solcher Bericht publiziert werden, in dem man beispielsweise erfährt, dass Deutschland nicht nur Samsung-Land ist, sondern entsprechend auch Android-Land. Allerdings sind Smartphones in Deutschland mit 29 Prozent weniger verbreitet sind als auf den Philippinen mit 40 Prozent oder vielen anderen europäischen Ländern (Bulgarien: 131%, Dänemark: 45%, Spanien: 44%).

Unser deutsches Team, das neue Exportmöglichkeiten immer im Auge hält, erarbeitete 2010 eine erste Ausgabe, die sich auf die schnell wachsenden Märkte von 21 Schwellenländern konzentrierte. Die große Resonanz und einige hervorragende Ergebnisse haben uns darin bestärkt, weitere Länder hinzuzunehmen und die Global Business Map global auszurichten und neue Datenpunkte hinzuzufügen.

Ausgewertet wurden auch Suchanfragen, aufgeschlüsselt nach Kategorien, genauso wie Angaben zu Onlineanzeigen in Suchergebnissen und Youtube. Insgesamt wurden 20 Datensätze untersucht, aus unternehmenseigene Statistiken und fremde Quellen. Insgesamt eine sehr komplexe Angelegenheit, wie Google-Manager Lars Lehne zugibt.

Zum Download der Studie: http://bit.ly/OQcmSI

Mit dem Fokus auf kleine und mittlere Firmen, die sich eher zurückhaltend mit dem Thema “Onlinemarketing” oder gar “Mobile” beschäftigen, ist wohl auch die Wahl eines statischen Dokuments begründet. Nicht zu unrecht. Genauso wenig wundert es dann auch einen, dass mit der Studie natürlich Google Produkte vorgestellt werden, mit denen man international seinen Einstieg digital begleiten und sich Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erkaufen kann. Schließlich verdient Google damit sein (meistes) Geld.

 

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Goran Minov

Goran Minov

Nach Stationen als Online-Projektmanager und Senior Konzeptioner ist Goran heute als Schnittstelle zwischen Kreation, Strategie und Kundenberatung nun seit 2010 als Emerging Media Manager bei MRM Frankfurt tätig, wo er das Ohr auf der Schiene hat und nach Innovationen und Trends Ausschau hält.

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