Enterprise Apps für den Mittelstand

Hewlett Packard hat am 19.04.2012 seine neue Enterprise mobility Plattform vorgestellt, die die aktuellen Hype-Themen, , und Apps vereint. Die Plattform richtet sich vorrangig an mittlere bis kleine Unternehmen – sehr große Unternehmen haben bereits eigene Lösungen etabliert – die den Schritt in Richtung mobile Services wagen möchten. Darüber hinaus sollen sowohl Entwickler als auch Servicedienstleister profitieren.

Wie funktioniert das? HP setzt auf zwei Säulen:

  1. Mittelpunkt der Lösung ist der HP Enterprise Mobile Appstore in dem Servicedienstleister Unternehmen unterstützen können eigene Apps zu kreieren und diese „auszurollen“ (BYOD). Entwicklern wird in diesem Bereich eine Testumgebung zur Verfügung gestellt in der sie, Ihre App auf verschiedende Endgeräte und mobilen Betriebssystemen testen können.
  2. Die zweite Säule ermöglicht Mitarbeiten mobilen Zugriff auf Unternehmendaten. Diese Lösung kann sowohl selbst „gehostet“, als auch on-demand genutzt werden. Der Zugriff auf sensible Unternehmensdaten unterliegt hohen Sicherheitsanforderungen und die Kontrolle der Unternehmenseigenen Apps bleibt immer in den Händen des Unternehmens.

Nach wie vor dominiert der private Markt für Apps. Erst langsam entstehen die ersten Enterprise App-Stores, die es auch mittelständischen Unternehmen ermöglichen komfortabel Software zu verteilen, ohne diese zu veröffentlichen. „freien Entwicklern fehlt der Zugriff auf Schnittstellen zu Unternehmensdaten, was dazu führt, dass diese weiter ihr Glück im privaten Umfeld suchen. Große Unternehmen, unterhalten Entwicklungsabteilungen und setzen eigene Lösungen auf. Dem Mittelstand, der häufig auf IT-Service Dienstleister zurückgreift, wird mit der Plattform eine Möglichkeit geboten, mit geringerem Aufwand eigene Apps zu entwickeln.

Meiner Ansicht nach, bietet die HP Enterprise mobility Plattform eine Vereinfachung, um in die Unternehmenslandschaft zu integrieren. Das Roll-Out wird deutlich vereinfacht und Entwicklungskosten sinken durch die Nutzung der Plattform. Die Bedarfe nach mobilen Anwendungen im betrieblichen Kontext sind vielschichtig, hoch und wachsen rasant weiter.

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Tobias Brockmann

Tobias Brockmann

Tobias Brockmann ist Managing Director des Competence Centers Connected Organization an der Universität Münster. Er promoviert im Bereich Mobile Enterprise und Social Software und ist als Dozent und Berater für die Themen Social Media und Mobile Services tätig.

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