Coupons & Kundenbindung – kommt da was ins Rollen ?

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photograph by Go Gratitude

Facebooks aktuelle mobile  Initiativen zielen darauf ab, Konsumenten über lokale Angebote mit Anbietern und Brands zu verbinden. Mit 200 Milionen mobilen Nutzern kann Facebook damit für mobile als Marketinginstrument einiges ins Rollen bringen.

Facebook etabliert sich zunehmend als eine der treibenden Kräfte im Markt des mobilen Marketings. Die Ankündigungen vom 3. November bringen nicht nur Anbieter von Deals, und Check-In-Diensten in Zugzwang. Auch der Markt der Lokalen Suche, das am schnellsten wachsende Segment im mobile Marketing, kommt in Bewegung. Und das ist gut so.

Ende letzter Woche berichtete Kara Swisher, daß Google in Gesprächen mit Groupon ist, um eine Übernahme des am rasantest wachsenden Anbieters im boomenden Segment der Coupons und Group-Deals zu erörtern. Beim Kaufpreis ist von 2-3 Mrd. US$ die Rede. Keine Peanuts, kein Talent-Shopping, sondern eine strategische Akquise.

Um seinem neuen Dienst einen  guten Start zu ermöglichen, ist Facebook mit einem attraktiven Portfolio an Deals gestartet. Allen voran sorgte der Gap-Deal für Furore: Die ersten 10.000 Besucher, die via Facebook mobile App einen Check-In machen erhalten eine Jeans geschenkt. In Großstädten war das Angebot innerhalb von wenigen Tagen vergriffen. Facebook Places deals Gap a huge success proklamiert Fastcompany.

Nun darf man solche Marketing-Aktivitäten im Einzelfall nicht überbewerten. Vieles ist Hype. Eine bekannte Kette nutzt ein neues Werbemittel (Social Media), verschenkt Artikel und positioniert sich als innovativer Marketier. Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.

Aber die Signalwirkung sollte nicht unterschätzt werden. Das Marketing-Potential des mobilen Mediums ist noch kaum erschlossen. Deals sind ein guter Ansatz. Marshall Kirkpatrick, einer der klügsten Beobachter des Internets resümiert “most people will never appreciate things like location apps until they can get $1 off a cup of coffee”. Auch im Land des “Geiz-ist-Geil” kein abwegiger Ansatz.

Facebooks Ansatz erschöpft sich jedoch nicht im Erfolg eines neuen Werbemediums. Mittelfristig soll eine Verbindung zwischen dem Konsumenten und seinen favorisierten Brands geschaffen werden. Eine Anmerkung von Facebook’s Tim Kendall war vielsagend: “The new changes will allow merchants to push information out to customers”.

Die Logik ist einfach: um einen Deal wahrzunehmen, muss der Facebook Nutzer einen Check-In vornehmen. Analog einem Facebook Like, etabliert dieser eine digitale Verbindung zu einem Anbieter. Da diese Verbindung langfristig erhalten bleibt, ermöglicht das interessante neue Möglichkeiten im digitalen Direktmarketing. Für bundesweite und globale Brands genauso wie für Restaurants, Cafés und Friseure.

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Martin Lawrence

Martin Lawrence

Martin Lawrence ist Senior Produktmanager bei telegate MEDIA (vormals klickTel). Hier ist er für die Entwicklung der Portale und mobilen Anwendungen verantwortlich. Seit 10 Jahren im Thema Internet. Seit fünf Jahren mit Fokus auf Consumer-Anwendungen. XING.

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