TNS emnid hat im Auftrag von Payback eine Befragung zu Kundenkarten und Bonusprogrammen durchgeführt. Nun diskutieren wir Mobilisten schon lange Couponinglösungen, entweder eigenständige wie zum Beispiel Coupies, Yoose oder Groupon. Aber auch entsprechende Ansätze auf den bekannten Check-In-Systemen wie foursquare, Gowalla oder Friendticker.
Für uns ist die Tatsache, dass man Coupons auf das Mobiltelefon bringt so selbstverständlich wie die Tatsache, dass Wasser nass ist.
Doch müssen wir uns eingestehen, dass offensichtlich wir die Nerds, die Verrückten, die Blinden sind? Wir, die in ihrer schönen High-Tech-Welt manchmal vergessen, dass die meisten “normalen” Leute da draußen kein Smartphone haben und selbst wenn, sie von deren Funktionen gerade einmal 20 Prozent nutzen. Im Gegensatz zu ihnen benutzen wir 80 Prozent der Smartphone-Funktionen, also wie so häufig wieder einmal Pareto.
Rufen wir uns dies wieder in Erinnerung, wundert folgendes Chart aus oben erwähnter Studie nicht mehr. Es wurde nicht einmal nach mobilen Coupons gefragt, Mobile existiert dort nur in Form von SMS. Also für TNS emnid und auch bei Payback scheint Mobile die Wahrnehmungsschwelle noch nicht überwunden zu haben. Da wundert es auch nicht, dass Payback noch kein entsprechendes Angebot hat und den oben erwähnten, jungen Unternehmen vornehm den Vortritt lässt. Deren Chance liegt in den jungen Nutzern, für die mobile Coupons einfacher und cooler sind, als sich bei Payback anzumelden und eine Plastikkarte mit sich herum zu tragen.
Nachtrag (16.07.2010): Payback hat doch eine iPhone App. Android soll folgen.
Die Pressemeldung zu der Studie gibt es hier, die Charts hier.






















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