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Veröffentlicht am 26. Mai 2010 Von In Devices

Impressionen vom LG GD 880 mini

Nach dem Test des LG GD 510 pop steht nun der Test des „großen Bruders“ LG GD 880 an.

Dabei möchte ich unter anderem darauf eingehen wie LG sich mit seinem (proprietären) Betriebssystem zwischen Android, iPhone OS, WebOS, Symbian und Windows Mobile einordnet.

In diesem ersten Test soll es aber zunächst um den äußeren Eindruck gehen.

Eine Gallerie zum GD 880 mini findet sich hier.

Ausgestattet ist das LG GD 880 Mini mit einem 2,3 Zoll TFT Touchscreen (854 x 480, 16 Millionen Farben) und 5 Megapixel-Kamera. Das UMTS Gerät unterstützt GSM-Netze, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit einer Datenrate von bis zu 7,2 MBit/s. Außerdem mit an Bord sind W-Lan und Bluetooth, UKW Radio sowie ein GPS Empfänger und eine Kamera für Videotelefonate.

Um das Gerät zu synchronisieren wartet LG mit einem eigenen Dienst auf: LG Air Sync.

Der Preis des Gerätes liegt bei etwa 280€.

Mit Preis und Ausstattung positioniert sich das Gerät damit in der oberen Mittelklasse.

Direkt nach dem Auspacken fällt mal wieder, genau wie beim LG GD 510, die exzellente Verarbeitung des Gerätes auf. Zwar werden nicht überall die hochwertigsten Materialien verwendet (die Akku-Abdeckung ist aus Plastik) doch die Verarbeitung an sich lässt keine Wünsche offen. Kein knarzen, kein knacken, keine unpassenden Spaltmaße die das Eindringen von Staub vermuten ließen. Vorbildlich!

Und selbst wenn man den Akkudeckel abnimmt macht er für sich genommen keinen schlechten Eindruck.

Weiterhin ist das Gerät dominiert durch das Touchscreendisplay. Eine QWERTZ Tastatur bietet das Gerät, wenn gewünscht, durch drehen des Screens, aber nicht separat.

An der Seite befinden sich lediglich noch Bedienelemente für die Lautstärke sowie die Kamera.

Vorbildlich gelöst ist auch der Verschluss für den SD-Karten Slot: Ein Schubmechanismus schützt den Slot sowie das Geräteinnere vor Staub und anderen äußeren Einflüssen.

Leider bleibt die Frage offen, warum mit dem Micro-USB Anschluss auf der Oberseite nicht ähnlich verfahren wurde. Ebenfalls auf der Oberseite befindet sich ein 3,5mm Klinken-Anschluss für Kopfhörer bzw. Headset.

Das Touchscreen Display gehört gefühlt definitiv zur Oberklasse was Touchscreens angeht. Damit sind zunächst mehr die Helligkeit und Schärfe gemeint als die Empfindlichkeit. Doch auch diese ist deutlich höher als beim LG GD 510.

Beim nächsten Test wird es um das Geräteinnere und vor allem das Betriebssystem im Vergleich zu anderen Herstellern gehen.

Über den Autor: Dominik Bernauer berät Unternehmen in Medienfragen und ist darüber hinaus als Autor, Blogger und Referent tätig. 2008, direkt nach seinem Studium, veröffentlichte er seine Diplomarbeit zum Thema “Mobile Internet – Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Praxisbeispiele“ als Buch. Außerdem schreibt er regelmäßig auf dem Multimediablog. Neben seiner Leidenschaft „Mobile“ beschäftigt Dominik Bernauer sich intensiv mit Themen rund um Social Media und Enterprise 2.0.

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