[Autor: Markus O. Huber] “Wie schön wäre es, wenn ich und mein Mobiltelefon wüssten, wie ich jetzt von A nach B komme.” Diese Wunschvorstellung gibt es bei den Kunden und Verantwortlichen des Öffentlichen Verkehrs schon lange. Dank der Verknüpfung des mobilen Internets mit Location Based Services (LBS) können die Verkehrsunternehmen diesen Kundenwunsch nun erfüllen. Sie sind deshalb in diesem Bereich sehr aktiv, was zahlreiche ambitionierte Projekte auf der ganzen Welt belegen. Dabei ist die Rede von der Reiseroute, von Pre-Trip und On-Trip und vom Motto „Informieren-Buchen-Bezahlen“.

Ziel der Verkehrsunternehmen ist es, ihre Kunden umfassend zu informieren. Im Öffentlichen Verkehr gilt eine goldene Marketingregel: „Je besser der Fahrgast informiert ist, desto zufriedener ist er und zufriedene Kunden ermöglichen den Erfolg des Gesamtsystems.“ Zudem tragen Informationen erheblich zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls bei: Wenn ich gut informiert bin, fühle ich mich sicherer.

Schaut man sich die Reisekette eines Fahrgastes vom Start der Reise bis zum Ziel an, gibt es viele Kettenglieder, die mit Hilfe des Mobiltelefons unterstützt werden können: Während bei der Planung vor Fahrtantritt häufig das stationäre Internet das Mittel der Wahl ist, wird unterwegs das mobile Gerät genutzt. Das Mobiltelefon ist das Informationsmedium und wird im Zuge der Einführung des Elektronischen Fahrgeldmanagements zum Träger der Fahrkarte.

Im Internet erwarten die Nutzer aktuelle Informationen. Das gilt erst recht für die Abfrage von Fahrplandaten via Mobiltelefon. Diese sind für den Fahrgast vor allem dann wertvoll, wenn sie belastbare Echtzeitinformationen liefern, also reale Fahrtinformationen mit Verspätungs- und Störungsmeldungen. [...]

Weiterlesen auf Seite 26 in der fünften Ausgabe der mobile zeitgeist SPECIALS, diesmal  mit dem Schwerpunktthema Mobile 2.0.