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Ende letzter Woche habe ich in meinem Widerspruch zu Tomi Ahonen’s Einschätzung des LBS Marktes angekündigt, das Monetarisierungspotential von Apps zu beschreiben.

Zunächst einmal ist Location Based Services als Markt nicht sehr scharf umrissen. Es gibt unterschiedliche Meinungen, und je nach Definition unterscheidet sich auch das Monetarisierungspotential.

Ich werde den Markt daher für diese Diskussion definieren als:

  • Lokale Branchensuche (iYPs, Aloqua, Nokia, Microsoft, Google)
  • Lokale Themensuche (Taxi, Hotels, Urban Spoon, Ärzte, Immobilien, etc.)
  • Lifestyle Apps (Yelp, Qype)
  • Presence & Checkin Apps (Foursquare, Gowalla)
  • Coupons (Groupons, etc.)

Also vier verschiedene App Kategorien, die alle mit einem zu tun haben: Lokale Angebote für Konsumenten. Local Social Networking könnte man ebenfalls zu dazuzählen. Ich werde das aber für diese Betrachtung draußen lassen.

LBS AppsDie Abgrenzung der verschiedenen Kategorien wurde aufgrund funktionaler Schwerpunkte und Zielgruppen heute verbreiteter Apps vorgenommen.

Zu unterscheiden sind bei der Zielgrupppe:

  • Breit / Jedermann
  • Eng / Spezifische Zielgruppe (etwa Young/Urban)

Zudem ist der Angebotsumfang (und damit auch der Monetarisierungsklientel) zu unterscheiden:

  • Alle konsumentenorientierte Angebote
  • Ein spezifischer Bedarf

Mit dem von Greystripe geprägten Begriff “iPhone Mom” ist eine App gemeint, welche breite Bedarfe einer spezifischen Zielgruppe (Hausfrauen) addressiert.

Letztlich ist der Funktionale Anspruch zu unterscheiden

  • Ein spezifischer Task (Suche: Google; Bewerten: Yelp; Präsenz: Foursqare; Bereitstellen von Coupons: Groupons)
  • Alle Interaktionen zwischen Konsumenten und Anbieter

Falls der geneigte Leser die Abgrenzung von als zu eng (oder zu weit?) sieht, freue ich mich über Meldung @mslawrence .

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