[Autor: Conrad Wrobel] Google präsentiert sein neues Mobiltelefon und neben allen technischen Highlights kann es sogar noch zum Telefonieren verwendet werden. Der Anwender gibt hier einen entscheidenden Anstoß, indem er die Kaufentscheidung für das technologische Hightech-Produkt immer noch abhängig macht von den Grundfunktionen.
Natürlich haben iPhone, Android-Geräte und die neuen Vermarktungskonzepte des Apple App Store oder des Google Android Markets zur erfolgreichen Etablierung der mobilen Applikationen enorm beigetragen. Auch andere Hersteller haben diesen Trend erkannt und immer mehr Applikationsportale folgten – wie zum Beispiel der Windows Marketplace und die Blackberry App World. Eine gute App lebt aber nicht von der technologischen Vielfalt der Endgeräte, sondern vom Mehrwert, den sie dem Benutzer bietet. Dabei kann es sogar sinnvoll sein, auf komplexe Funktionen zu verzichten und die Applikation auf ein Minimum zu reduzieren – und das bei höchstmöglichem Nutzen.
Der Vorteil der mobilen Applikation im Vergleich zum mobilen Web besteht vor allem darin, dass die mobile Applikation eine Art Rahmen bildet und nur die notwendigen Daten nachgeladen müssen anstatt einer kompletten (mobilen) Webseite, die bei jedem Zugriff neu aufgebaut werden muss. Darüber hinaus kann die mobile Applikation besser an die technischen Besonderheiten der Hardware angepasst werden, diese gezielt nutzen und dadurch die Performance erhöhen. Der Entwicklungsaufwand mag zwar höher sein als das Erstellen einer universellen mobilen Webpräsenz, aber eine mobile App geht oft besser auf die individuellen Bedürfnisse des Anwenders ein, selbst wenn dieser den Installationsaufwand als Barriere empfindet.
Die Entwicklung einer mobilen Applikation sollte daher zunächst von der Ergebnisseite aus gesteuert werden. Welches Ziel soll verfolgt werden, wen soll die Applikation ansprechen und welche Anwendungs-szenarien sind möglich? [...]
Weiterlesen auf Seite 15 in der fünften Ausgabe der mobile zeitgeist SPECIALS, diesmal mit dem Schwerpunktthema Mobile 2.0.













