So ein spekulativer Gedanke, der mit gerade noch gekommen ist: Rein finanziell dürfte das iPhone natürlich von der Einführung des iPads indirekt betroffen sein.
Wenn man davon ausgeht, dass jede App nun für zwei Devices programmiert werden muss/sollte, werden natürlich auch die Entwicklungskosten steigen. Gerade bei Spielen werden die für das iPhone ausgelegten Grafiken nicht genügen, die Sprites für ein 1024 x 768 Pixel-Display auf PC-Niveau hochzuskalieren (Faktor mal 2.1), das macht optisch keinen Spaß. So werden die für das iPad entwickelten Grafiken auch dementsprechend höheren Standards genügen müssen, zumal die neue Displaygröße auch mehr Platz und Raum für Details lässt.
Auch werden manche Spiele ein neues Nutzerinterface benötigen, weil sie auf dem großen Display kaum noch zu handhaben geschweigedenn die Wege der Hand- oder Fingerbewegungen zu lang sein werden, um schnell auf die Spielanforderungen zu reagieren, wie z. B. beim Klassiker “Rope’n'Fly”, bei dem schnell vorbei scrollende Hochhäuser relativ genau angetippt werden müssen. Die Entwicklungsstudios sind also gezwungen, für jedes Spiel zwei Versionen zu entwickeln und müssen dies natürlich berechnen.
Da (zumindest zu Beginn und für längere Zeit) die iPads im Vergleich zu den iPhones und iPads weniger weit verbreitet sein werden, müssen kalkulatorisch logisch also die Preise für die iPhone- und iPod-Versionen der Nachfrage entsprechend erhöht werden, damit sich die Kosten für den Mehraufwand amortisieren können.
Und in diesem Fall wären die bisherigen Nutzer wohl die Angeschmierten.
So, jetzt aber genug der Schwarzseherei!
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