Verbraucherschutzorganisationen in elf Ländern haben in einem Feldversuch mit 112 Waren und Dienstleistungen das mobile Einkaufserlebnis getestet und mussten leider viele Mängel im mCommerce feststellen. Aus der Pressemeldung:
So schauten in Deutschland viele Testkunden in die Röhre, die sich elektronische Bücher über Handys oder Smartphones herunterladen wollten. Verlief der Erwerb weitgehend komplikationslos, konnte man sich die erworbenen Produkte jedoch nicht ansehen, da DRM-Systeme (Digitales Rechtemanagement) eingesetzt werden und die marktgängigen Mobiltelefone die Dateiformate der E-Book-Anbieter nicht unterstützen. In einem anderen Fall eines Musikanbieters ließ sich der gesamte Bestellvorgang zwar durchführen. Doch ein Klick auf den “Bestätigen”-Knopf zum Abschluss der Bestellung war auf unterschiedlichen Endgeräten nicht möglich.
Auch bei der Kinobuchung war eine freie Platzwahl Fehlanzeige: So ließ sich ein Kinoticket zwar erwerben. Doch die Sitzplatzwahl war – trotz freier Plätze auch an anderer Stelle – ausschließlich in der vorderen linken Hälfte des Kinosaales möglich. Auch vor Abo-Fallen beim Einkaufen mit dem Handy warnt der vzbv. So landeten die Tester eines vermeintlich kostenfreien Handyspiels in einem kostenpflichtigen Abonnement, nachdem sie das Spiel heruntergeladen hatten. Zudem bemängelt Tausch unangemessen lange Wartezeiten. Tausch: “Oftmals wird der Bestellvorgang zur Qual.”
Die Internationale Studie kann kostenfrei und in englischer Sprache hier herunter geladen werden.














