[Autor: Thomas Kähler] Wir haben die Kommunikationsanwendung Visual Voicemail (VVM) auf verschiedenen Endgeräten verglichen und so mehrere mobile Plattformen auf Unterschiede hinsichtlich der Unterstützung bestimmter Features untersucht. Obwohl die Gruppe der Smartphones in Bezug auf die technischen Möglichkeiten relativ homogen ist, sind die Unterschiede beim Funktionsumfang groß. So fällt die mit dem iPhone realisierte erste mobile VVM-Anwendung auf dem Markt hinter seine Nachzügler zurück: VVM-Apps für Windows Mobile oder Symbian S60 können deutlich mehr. Und das, obwohl mit dem leistungsfähigen iPhone OS durchaus eine viel größere „Feature-Richness“ möglich gewesen wäre. Das Thema Flexibilität erwies sich bei dem Vergleich als der entscheidende Knackpunkt.
Beginnen wir mit einer kurzen Einführung in Visual Voicemail. Die Applikation erfreut sich bei Endgeräteherstellern wie auch Mobilfunkbetreibern großer Beliebtheit. Hersteller können ihr Angebot mit VVM aufwerten, Betreiber Kunden binden und Zusatzeinnahmen generieren. So bezahlen bei dem US-Operator Verizon bereits ca. eine Million Kunden monatlich bereitwillig eine Gebühr von 2,99 US$. Aber auch wenn keine pauschale Zusatzgebühr für VVM verlangt wird, steigen die Umsätze durch nutzungsabhängige Kosten: Es werden mehr Voicemails hinterlassen und abgerufen. Außerdem erhöht sich die Zahl der Rückrufe, Änderungen des Begrüßungstextes und Nachrichten-Weiterleitungen. Der Grund für die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist der Mehrwert einer spürbar erhöhten Usability. [...]
Weiterlesen auf Seite 19 in der vierten Ausgabe der mobile zeitgeist SPECIALS, diesmal mit dem Schwerpunktthema Mobile Technologien.













