
Seit heute morgen kann man sich die kostenpflichtige BILD-iPhone App hier herunterladen. Für die ersten 30 Tage soll man 0,79 € bezahlen (3,99 € wohl für die Bildversion per pdf am Abend vorher). Das Besondere daran ist, dass man die Bildzeitung einen Tag früher im pdf-Format auf dem iPhone lesen kann und die Navigation in der nativen App gut umgesetzt ist. Der Springerverlag geht einen konsequenten Weg und lässt diesen Testballon nun einmal durch das digitale Dorf fliegen. Ein Feature der App ist, dass man seine persönliche “Seite 1″ von den Themen und vom Umfang her, frei editieren kann. Ausserdem ist die Sektion Leserreporter 1414 in der Tabnavigation aufgenommen worden, so dass Leser hier von unterwegs Fotos und Berichte an die Sektion posten können. Für Fußballfans ist die Push-Notification von Fußballergebnissen sicherlich interessant. Ein Multimediawecker und das “interaktive” Bildgirl runden das typische Angebot ab. Einen Claim hat man sich für das Programm auch schon ausgedacht: “Bild geht App!” – Verrückt! Jetzt warten wir alle gespannt darauf, wann die iPhone Browserzugriffe auf das Bild-Online Angebot komplett unterdrückt werden, damit dieses Bezahlmodell so richtig Fahrt aufnimmt;-) Also – ich würde mal vorschlagen: Testen und Bewerten!?
P.S.: Hier noch das Resümee der Spiegelredakteure Konrad Lischka und Matthias Kremp: Ob genug Leser online zahlen, weiß aber noch niemand. Springer-Boss Döpfner in der Verlagsmitteilung: “Natürlich lässt sich heute noch nicht exakt vorhersagen, wie und in welchem Tempo sich die Zahlungsbereitschaft der Nutzer entwickeln wird.” Aber das ist ja kein Grund, es nicht einmal auszuprobieren. Bei allen Peinlichkeiten und technischen Problemen sind die iPhone-Anwendungen von “Welt” und “Bild” derzeit das – im Hinblick auf die Präsentation – reizvollste Medien-Bezahlangebot fürs Apple-Handy. Wenn die Kunden dafür nicht zahlen, hat die Medienbranche ein echtes Problem. (Da haben Sie wohl nicht ganz unrecht…)















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