Apple hat heute ein neues, lustiges Kapitel im langen Fortsetzungsroman der unfreiwillig humoresken Geschichte der Genehmigungsverfahren für den AppStore geschrieben. In der aktuellen Folge tritt sogar eine sehr erfolgreiche und prominente App auf bzw ab: Die Stern-App, mit der man komfortabel auf das Onlineangebot des Nachrichtenmagazins zugreifen kann, wurde nach über 380.000 Downloads kommentarlos und überraschend aus dem AppStore gekickt. Begründung: Apple hatte sich über die Möglichkeit des Zugriffs auf die Erotik-Galerie mokiert, die für westeuropäische Verhältnisse ungefähr nur etwas mehr als dem Erotik-Niveau eines durchschnittlichen Brigitte-Titelbilds entspricht, in den USA aber sicherlich als ungewollte Appetitanregerei durchgeht.
Welch Ironie, dass sich in solchen Themen ausgerechnet immer wieder Apple aufspielt und den Sittenwächter markiert, führen die Firme doch selbst eine Frucht im Logo, welche als das Symbol schlechthin für Sexualität und Fruchtbarkeit gilt.
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