[Autor: Roland Gülle] Mobile Widgets sind in aller Munde und liefern sich beim Kampf um das Buzz-Word des Jahres ein Kopf-an-Kopf Rennen mit den Mobile Apps. Und wie bei den Mobile Apps wetteifern auch bei Widgets verschiedene Technologien um die Gunst der Anbieter und Anwender. Jede dieser Widget Lösungen der unterschiedlichen Hersteller bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich, eine übersichtliche Aufstellung gibt es von Visionmobile . Aber es geht hier nicht um die Kür der besten Widget Plattform, sondern vielmehr soll die Frage diskutiert werden, wie und wo sich Mobile Widgets zukünftig einordnen.
Haben Widgets das Mobile Web überholt?
Es klingt wie das gelobte Land: Keine Gerätefragmentierung, einheitliche Standards, erweiterte Java Script API mit Zugriff auf Gerätehardware (GPS, Kamera, Kontakte, …), Docked Mode, Offline Storage, SVG Grafiken und alles mit einfachen Web Technologien wie HTML, CSS, und JavaScript. Es könnte der Eindruck entstehen, gegen Widgets seien das Mobile Web und die Mobile Web Best Practices vom W3C eine veraltete Dampflok im Rennen mit dem ICE.
Doch es sprechen auch viele Dinge gegen Widgets. Zum einen bremst die Fragmentierung der Widget-Technologien die Investitionsbereitschaft auf Unternehmensseite. Zum anderen ist aus Anwendersicht der Erfolg von Mobile Widgets fast zwangsläufig mit dem Homescreen verknüpft, was heute nicht der Fall ist. Sprich: Der Anwender muss ein separates Widget Programm starten, vielleicht sogar nachträglich installieren. [...]
Weiterlesen auf Seite 8 in der vierten Ausgabe der mobile zeitgeist SPECIALS, diesmal mit dem Schwerpunktthema Mobile Technologien.
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