Oliver Kurlvink hat in seinem hervorragenden zweiteiligen Blogpost Marketing und Qualität im AppStore (Teil II) die Marketingprobleme der -Entwickler zusammengefasst. Anhand einiger Beispiele, eigener Erfahrung und Aussagen anderer Entwickler zeigt er die Schwächen auf, warum die Verkaufsstrukturen und die Zugänglichkeit von Apples zu Qualitätsverfall, Preisdumping und Grabbeltischmentalität bei den Kunden führen. Dabei sieht er nicht nur die Schuld bei , sondern fordert auch die Entwicklungsstudios:

Für sein Geld möchte man einen Gegenwert erhalten. Viele Grabbeltischeinkäufe für 79 Cent hinterlassen aber den Eindruck, hier sowohl um Geld als auch Zeit geprellt worden zu sein. Ich erwarte keine Furzapplikation, sondern hochwertige Unterhaltung. Diese muss nicht abendfüllend sein, aber selbst wenn ich wenige Minuten spiele, so sollten diese lieber von Racer, DrawRace oder Flight Control ausgefüllt werden, als den 60 Games Free []. Schließlich investiere ich das wertvollste was ich habe: Meine Zeit. Entwickler wie DS Effects sollten sich deshalb schämen, derartigen Schund zu veröffentlichen! An Tagen wie dem letzten Wochenende, wo über 1.400 Spiele freigegeben hat, ist z.B. klar, dass wieder einmal ein Entwickler seinen Spielegenerator angeworfen und den mit viel Müll geflutet hat, der die Sicht auf wirklich relevante verdeckt und verhindert, dass gute Apps und wichtige Updates zügig durch den Reviewprozess hindurch kommen.

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