Wir hatten schon über die Diversifikationsbestrebungen von Nokia berichtet, die nach Cellity und Bit Side auch das soziale Netzwerk Plum übernommen hatten, nun steht eine weitere Übernahme des Geräteherstellers an, der immer mehr versucht die Grundlage für neue intelligente, mobile Dienste zu legen. Nun ist man auf den Dopplereffekt gestoßen, der die Inspiration bei der Namensgebung des sozialen Reisenetzprogramms “Dopplr” war. Als Dopplereffekt bezeichnet man die Veränderung der wahrgenommenen oder gemessenen Frequenz von Wellen jeder Art, während sich die Quelle und der Beobachter einander nähern oder voneinander entfernen, sich also relativ zueinander bewegen. Und hier bezog man diesen Effekt auf reisende Menschen, die in der Postmoderne aneinander “vorbeirauschen”.
Dopplr ist ein von Marko Ahtisaari (ehemals Director of Nokia Design Strategy) mitgegründetes Unternehmen mit Sitz in London, dass es den Usern ermöglicht in einer nett gestaltenen bunten Timeline seine Reisen einzutragen und mit denen der Freunde abzugleichen, bzw. Überschneidungen zu finden und Tipps über andere Städte auszutauschen. Die Bewertungsfunktion der “drei Klicks” finde ich ganz reizvoll. Hier kann man sich die Tour über die Fähigkeiten des Programmes mal anschauen. Laut Eigenaussage von Dopplr konzentriere man sich auf die Bewältigung der folgenden Funktionen:
Dopplr makes your travel planning smarter.
Share your personal and business travel plans with the people you trust.
Notice coincidences when your travels overlap.
Find unique tips for cities around the world.
Get travel advice from other smart travellers.
Man könnte sagen, dass Dopplr für die hypermobile Jetsociety sinnvoll ist, wenn Menschan sich trotzdem nicht ganz “zufällig”, sondern geplant treffen wollen. Der Kaufpreis soll je nach Quelle zwischen 10 und 15 Mio. € liegen. Wie das operative Geschäft fortgeführt wird, ist noch unklar. Der Service funktionierte immer gut und erfreute sich einer treuen Fanschar, kam aber über eine gewisse Zahl von Unique Visitors nie heraus. Die Zukunft werde zeigen, ob man nur das Knowhow brauchte oder auch die Plattform weiter betreiben wird.
Außerdem kam eben noch die Nachricht über die Gründerszene rein, dass Nokia wohl auch das unlike.net kaufen wolle. Diese Nachricht ist bisher noch unbestätigt. Ich hatte im letzten Sommer das Programm von unlike einmal vorgestellt.













