[Autor: Georg Broxtermann, Orbster] Unter location-based Games verstehen wir Spiele, die mit dem Handy „draußen“ gespielt werden und den Standort des Spielers in das Gameplay integrieren. Da die meisten populären Spiele eine genaue Ortung des Spielers voraussetzen, benötigt das Handy hierfür einen integrierten GPS Empfänger oder die Verbindung zu einer externen GPS Mouse. Da es zudem aus Kostensicht ratsam ist eine Daten Flatrate-zu besitzen, können wir die eigentliche „Geburtsstunde“ dieses neuen Handyspiele Genres auf den Sommer 2008 mit dem Verkaufsstart des iPhone 3G datieren. Mit dessen technischen Möglichkeiten (integriertes GPS, Touch-Screen) und dem zu Grunde liegenden Tarifmodell (durch Daten-flatrate) hatte jeder Besitzer erstmals automatisch die Möglichkeit, sorgenfrei und mit jeder Menge Spaß Spiele mit Ortsbezug zu genießen.
Sicherlich gab es bereits um die Jahr-tausendwende Spiele auf SMS Basis, seit dem Jahr 2000 können Geocaches mit GPS Empfängern gesucht werden und viele Handys haben schon seit Jahren integrierte GPS Empfänger, jedoch haben location-based Games bis zum Start des iPhone 3G nur wenig Beachtung gefunden und lediglich technik- und Gadget-affine Menschen angesprochen. Mit den neuen Endgeräten und vor allem neuen Vertriebswegen (den AppStores) können location-based Games jetzt endlich den Massenmarkt adressieren.
Worin liegt aber genau der Reiz „draußen“ in der Realität zu spielen und auf sein Handy starrend durch die Gegend zu rennen? [...]
Weiterlesen auf Seite 33 in der dritten Ausgabe der mobile zeitgeist SPECIALS, diesmal mit dem Schwerpunktthema Mobile Entertainment.













