Die Meldung (englische Übersetzung) kommt doch etwas überraschend: Laut goo Research haben die Japaner großteils kein Interesse an Mobile Computing. Das zumindest legen die Ergebnisse der landesweiten Befragung nahe. Demnach tragen abgesehen vom normalen Mobiltelefon nicht einmal 10% der Mobilfunknutzer ein Smartphone oder ein ähnliches technisch hochwertiges Gerät mit sich herum.
Ohne Hintergrundkenntnisse ist wohl allein das erste Ergebnis der Umfrage (bei 1087 Befragten) aussagekräftig, bei den dann folgenden Ergebnissen kann auf Grund der geringen Anzahl der Smartphonebesitzer allerdings dann kein sehr genaues Ergebnis mehr gezeichnet werden.
Demnach ist die iPhone-Serie mit einem Anteil von über 54,1 % Marktführer bei den Smartphones, dicht gefolgt von Windows-Geräten. Android und Blackberry machen gerade einmal einen Anteil von 5.4 % aus.
In absolute Zahlen (es konnten nämlich nur 37 Umfragenteilnehmer dazu gefragt werden) sieht das wie folgt aus:
iPhone series 54.1% (20 Befragte)
W-ZERO3 series 27.0% (10 Befragte)
Other Windows Mobile 21.6% (8 Befragte)
Google Android 5.4% (2 Befragte)
BlackBerry 5.4% (2 Befragte)
Other 5.4% (2 Befragte)
D. h. jedes einzelne Gerät hat ein Gewicht von 2,7 %-Punkten und für dieses Ergebnis würde man sich bei jedem Statistiker einen Rüffel holen.
Interessant ist das Ergebnis trotz allem, kriegt man doch als Europäer meist den Eindruck vermittelt, dass Japan uns in allem technisch voraus sei. Womöglich mag das bei mobilem Entertainment oder der hohen Internetnutzung stimmen, doch technisch scheinen sie das wohl lieber mit ihren “normalen” Handys statt mit Hightech-Geräten zu erreichen.














