Apples AppStore gilt allgemein als benutzerunfreundlich, zu schwer lässt sich Software auffinden, wenn sie aus den üblichen Rankings gefallen ist. Noch viel schlimmer ist aber, dass man erst iTunes installieren muss, um überhaupt auf den AppStore zugreifen zu können.
Wer sich nun überlegt, ein neues Handy zu kaufen und begriffen hat, dass womöglich weniger die Hardware als vielmehr das Softwareangebot eine ausschlaggebende Rolle spielen könnte, für den ist die vorhergehende Installation nur umständlich, zumal der AppStore – wie ich vermute – technisch leicht auch in HTML und Konsorten umzusetzen wäre, wenn man von der Bezahlfunktion mal absieht!
Besser hat das nun der Blackberry AppStore gemacht, der neulich online gegangen ist. Zuerst war es nur möglich, über einen zu installierenden Client in den Store zu gelangen, doch zusätzlich gibt es nun auch die Möglichkeit, den Katalog auch einfach über einen normalen Webbrowser zu durchstöbern.
Unter http://appworld.blackberry.com/webstore kann man die Beschreibungen und Rezensionen der einzelnen Apps vorab lesen.
Warum andere Stores auf die einfachste und effektivste aller Öffentlichkeitsmaßnahmen noch nicht gekommen sind, verstehe ich nicht.
Außerdem hat RIM für Entwickler den sehr nützlichen Developer Blog gelauncht. Hier werden nicht nur die üblichen Marketingnews veröffentlicht, sondern auch konkrete Codeschnipsel und Best Practices, die dem Programmierer in manch kniffeliger Situation sicherlich weiterhelfen werden.
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