Nächste Woche, am 20. und 21. April, werde ich in Berlin beim VDZ-Expertenforum “Verlage in Bewegung 2009 – Get in Touch with Mobile Media” sein. Ich freue mich darauf, gerade in der derzeitigen, spannenden Situation, in der sich klassische Medien befinden, zwei Tage mit ihren Vertretern zu verbringen. Der VDZ hat tolle Referenten aus dem mobilen Umfeld gewinnen können und es werden sicherlich intensive Tage mit anregenden Gesprächen und Diskussionen.
Heute las ich einen interessanten Beitrag von Thomas Knüwer, in dem er mit dem derzeitigen Verhalten seiner Kollegen hart ins Gericht geht.
Die Szene hat Symbolcharakter für die Lage der Zeitungsbranche. Krampfhaft versuchen Medienmenschen weltweit Indizien dafür zu finden, dass sie sich nicht ändern müssen. Dass sie für Inhalte zahlen, weil es nun mal immer so war und gleichzeitig daneben noch Werbung läuft.
Geständen die Medienmacher sich aber selbst ein, dass geradzu revolutionäre Veränderungen nötig wären, wäre dies gleichzeitig das Eingeständnis des eigenen Scheiterns – denn dann hätten diese Änderungen schon vor Jahren eingeleitet werden müssen.
Die Szene, auf die Knüwer anspielt findet sich in der Rede, die Google Chef Eric Schmidt vor dem Verband der US Zeitungsverleger gehalten hat (ca. bei Minute 37).
Viel beeindruckender fand ich allerdings, was Schmidt bei ungefähr Minute 46:20 sagte:
Think in terms in what your reader wants. Try to figure out how to solve their problem. These are ultimately consumer businesses and if you piss off enough of them you’ll not have any more. Right?
Dies als kleine Einstimmung auf die Veranstaltung kommende Woche. Ich freue mich drauf.













