Noch immer wird hartnäckig versucht, aufwändige 3D-Inhalte auch auf die mobilen Plattformen zu pressen. Ob die Kunden das überhaupt wollen, danach fragt keiner, aber 3D klingt halt so cool!
Das endete schon mit der Playstation Portable nach anfänglich guten Verkaufszahlen mit einem Flop, weil der Konkurrent Nintendo DS mit innovativerem Spielkonzept aufwartete, statt sich nur auf optisch beeindruckende 3D-Technologie zu verlassen.

Bislang wurde die mobile Teilnahme an ehemaligen Online-Kassenschlagern wie “Second Life” über aufwändige Servertechnik und Streamingverfahren ermöglicht (was ebenfalls kaum jemanden wirklich interessiert hat), nun würde gerne V-Gate mit seinem neuen Konzept den erhofften Erfolg feiern.

Deren Technologie besteht im Großen und Ganzen darin, dass ein ebenfalls zwischen Anwendung und mobilem Endgerät geschalteter Server die 3D-Daten nicht mehr nur als Screenshot schickt, was die Interaktionsmöglichkeit dezent gemütlich werden ließ. V-Gates Metaport Server konvertiert die Objekte und Texturen on-the-fly in ein datenübertragungsfreundlicheres Format um. Anhand des im mobilen Endgerät eingebauten 3D-Beschleunigers werden die Daten nun neu gerendert dargestellt und ermöglichen so, auch bei kurzzeitigem Abbruch der Onlineverbindung, direktere Interaktion.

Wer mehr darüber erfahren möchte, dem lege ich folgenden Link ans Herz, da wird rein unobjektiv etwas näher auf die zu Grund liegende Technik eingegangen: www.pressbot.net/article_l,1,i,71587.html

By the way: Grundsätzlich ist die Idee ja gut aber ich sehe solche Technologien gerne als Geldverschwendung an, zumindest, wenn sie sich auf den Gamingbereich beziehen. Denn Menschen, die mobil an ihren Desktopanwendungen oder -spielen teilnehmen wollen, haben entweder besseres Mobile-Gamer-Equipment als ein Handy oder sind hochgradig spielsüchtig und würden deswegen ihren PC sowieso nie verlassen! ;-)

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