Nokia hat in seinem weltweit zweitstärksten Markt einen Fehler begangen, der eventuell Folgen haben könnte. Nokia Maps zeigen die Kaschmir-Region als Teil von Pakistan. Dies führte dazu, dass in der Stadt Jabalpur vor einem Nokia-Shop eine recht handfeste Demonstration gegeben hat. Handys wurden von aufgebrachten Menschen aus dem Geschäft geholt und verbrannt.
“This software is developed by Nokia. This is the problem of Nokia and we are not concerned with it as we are merely shop owners, not the client of the company. But, the manner in which the mob entered and started torching the shop is bad,” so der Ladenbesitzer Rafiq Khan.
Nokia hat in Indien einen Marktanteil von 59,6 Prozent, gefolgt von Sony mit 8,1, Samsung mit 7 und Motorola mit 5,9 Prozent, befindet sich jedoch auch hier zunehmend unter Druck.
Das Problem, dass durch die zunehmende Verbreitung von Karten und Navigationssystemen diese eine enorme Popularität genießen und nicht immer rechtzeitig oder korrekt politische Konflikte in den Karten Brücksichtigung finden, wird nicht nur für Nokia wichtiger werden. Auch andere Anbieter werden mit diesen Schwierigkeiten umgehen müssen.
Die Kaschmir-Region ist seit Jahren umkämpft und birgt nach wie vor enormes Konfliktpotential. Heute gehört ein Drittel zu Pakistan und zwei Drittel zu Indien.













