Schon oft versprochen und (leider noch) immer für den einen oder anderen Schenkelklopfer gut: Heute titeln diverse Portale und Magazine (hier, hier und hier) “16 Mio. UMTS-Anschlüsse in Deutschland”. Demnach verkündet der Branchenverband Bitkom, dass bis Ende diesen Monats 16 Millionen Handys per UMTS-Netz ans Internet gebunden sein werden und somit zwischen den Zeilen praktisch der Durchbruch im mobilen Web fast geschafft sei.
Soweit die Theorie, natürlich sind rein theoretisch schon sehr viel länger sehr viel mehr Handys per GPRS ans Internet angeschlossen.
Immerhin werden auch halbwegs konkrete Zahlen genannt: Demnach beträgt der Gesamtumsatz mit mobilen Diensten in diesem Jahr 5,1 Milliarden Euro, was eine Steigerung um 7,1% ausmacht. Allerdings sind da neben Web und WAP die SM-Dienste (einfach keine glückliche Abkürzung!) ebenso eingerechnet wie MMS, die wieder einmal den Großteil des Umsatzes ausmachen! Was bringt dem Normaluser denn der tolle UMTS-Anschluss, wenn er die komplizierten Einstellungen für den Netzzugang gar nicht kennt?
Also alles in allem mal wieder sehr interpretierbare Zahlen. Theorie: 1, Praxis: 5. Setzen!
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Interessante Zahlen! Nur frag ich mich ob bei den UMTS-Anschlüssen zwischen Mobiltelefonen und den USB-Sticks für Laptops differenziert wurde. Ich kann mir schon vorstellen dass gerade diese den UMTS-Umsatz steigern (insbesondere wenn man die WLan-Preise in Hotels und auf Messen bedenkt), während die meisten Handys fürs mobile Internet in der Regel unbrauchbar sind.