Die Diskussion ist bekannt: haben wir nun das „ganze Internet“ in der Hosentasche (auf dem Handy), werden wir noch jahrelang, mithilfe verschiedener Programmiersprachen/ Technologien, für jedes Endgerät eine eigene Seite entwickeln müssen oder treffen wir uns in der Mitte?

Mal abgesehen davon, dass es technisch schon möglich ist, die „echte“ Website auch auf dem Handy zu besuchen, sind die Nutzungssituationen dann doch meist grundverschieden. Allein aus dieser Sicht machen zwei Versionen unbedingt Sinn.

Bei Mobile Marketing Kampagnen stellt sich diese Frage jedoch noch nicht so oft. Denn meistens sind die Aktionen losgelöst vom Web, es sind Insellösungen oder sie haben eine bestimmte Aufgabe in der gesamten Kampagne, so dass die mobile Website ohnehin für sich konzipiert und umgesetzt werden kann.

Im aktuellen Fall von Kia ist es dieses Mal anders. Für den Soul, der im Frühjahr 2009 auf den Markt kommt, wurde eine Ankündigungsseite erstellt, die neugierig machen soll. Dementsprechend spärlich sind noch die Informationen und es wird vor allem Wert auf Bilder gelegt. Je nachdem, mit welchem Gerät nun die Website www.kiasoul.com besucht wird, werden diese Bilder anders inszeniert. Die „große“ Version hat dann noch eine zusätzliche Gallerie, ansonsten sind beide Versionen nahezu identisch.

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