Irgendwie hat sich bis heute bei uns kein Micropayment-Dienst wirklich etabliert. Da gibt es für manches die Möglichkeit, über die eigene Telefon- oder Handyrechnung zu bezahlen. Und es gibt die Geldkarte. Nicht gerade berauschend.

Nun kommt ein neuer Micropayment-Services, Twitpay. Um diesen zu nutzen braucht man nur einen Twitter-Account und ein Konto bei PayPal. Beides Dienste, die eine rasante Verbreitung weltweit haben. Will man nun Geld überweisen, so schreibt man einfach eine Twitter-Nachricht (Tweet), ungefähr so

@mobilezeitgeist twitpay $5 for great blog

und schon bekomme ich fünf Dollar. Ab Zahlungen von 0,99 Dollar wird der Absender noch mit einer kleinen Gebühr von fünf Cents belastet, in dem Beispiel zahlt man also insgesamt 5,05 US$. Um dies nun abzuwickeln muss der Absender noch Geld von seinem PayPal-Konto zu Twitpay transferieren. Dies ist in Beträgen von 10 $ bis 49,99 $ möglich.

Innerhalb von 30 Minuten kann man seine Anweisung sogar noch rückgängig machen, danach dann nicht mehr. Der Empfänger des Geldes ist allerdings in der Verwendung etwas eingeschränkt. Er kann davon Amazon-Geschenk-Karten kaufen, es via Twitpay für einen guten Zweck spenden oder es Twitpay selbst geben. Wie das alles genau läuft, ist hier in den FAQ nachzulesen.

Sicherlich noch keine wirklich ausgereifte Sache. Ob Twitpay selbst lange überleben wird oder ob nicht Twitter selbst in diesem Service eine Möglichkeit des Geldverdienens sieht, werden wir sicherlich in absehbarer Zeit wissen. Vielleicht ist es aber auch, wie jemand bereits schrieb, nur eine Lösung für ein Problem, das nicht existiert.

Via

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