Sie Salzburger Nachrichten berichten heute von einem neuen Gerät, dass in Zukunft die Ortung von Personen via Handy auch ohne GPS und Netzempfang erlauben soll.
Entwickelt wird es von Joanneum Research in Graz innerhalb des EU-Projekts “Starrs”, das seine Aufgabe darin sieht, eine Ausrüstung zu entwickeln, die im Notfall (z. B. bei der Suche nach von einer Lawine verschütteten Personen) in einem Rucksack zum Unglücksort transportiert werden kann und die schnelle Ortung von den von den Opfern mitgeführten Handys erlauben soll. Voraussetzung ist, dass das Handy angeschaltet ist und keinen Schaden erlitten hat.
Zunutze macht sich das neue Gerät (bislang noch ohne Namen) die Tatsache, dass sich Handys bei Netzlosigkeit selbstständig auf die Suche nach einer neuen Basisstation machen. Diese finden Sie in dem neuen Gerät und verbinden sich mit diesem. Im Extremfall können die Helfer sogar SMS mit dem aktuellen Stand der Rettungsaktion an die Opfer schicken oder mit ihnen telefonieren.
Das Joanneum Research rechnet mit der Einsatzfähig des Systems innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre.
(Da stellt sich für mich nebenbei die Frage: Wenn die Technik dann so klein geworden ist, wie leicht können zukünftig Handys auch von einfachen Bürgern und Kriminellen manipuliert, geortet und abgehört werden?)
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Diese Möglichkeit, oder nennen wir sie eher mal Angst, des Abhörens etc. wurde bereits vor Jahren mal getestet und als funktionierend beschrieben.
Mit damals teurem Equipment hat man die Kennungen einer Basisstation ausgelesen und dieses in eine eigene kleine Variante einer GSM oder UMTS Basisstation eingespielt. Diese hat dann natürlich in der Nähe des abzuhörenden Geräts eine bessere Empfangsqualität geliefert und somit sich mit dem Handy verbunden. Die Daten (Gespräch,SMS, etc.) wurden dann weitergesendet an die richtige Basisstation. Das Abhörgerät war also eine Art Repeater mit Lauschfunktion.
Das ist also mal ein sinnvoller Anwendungsbereich durch nun bezahlbarere Technik.