Die US-Amerikaner haben also gewählt und während des morgendlichen Lesens meiner RSS-Abos sind mir u. a. zwei Artikel aufgefallen.

Zum einen setzt der Nachrichtensender CNN ein sog. „Magic Board“ in seiner Berichterstattung zur Präsidentenwahl ein. Ähnlich wie im Film Minority Report kann der Moderator vor einem großen Touchscreen durch unzählige Daten navigieren, die auf die Karte der USA gelegt werden. Ein Datensatz besteht z. B. aus den GPS Daten der eigenen Reporter, die die beiden Kandidaten in den letzten Monaten begleiteten. So kann nachvollzogen werden, wo sich Obama und McCain aufhielten.

Zum anderen gibt es den Blog Twitter Vote Report. Hier können Wähler und User mit ihren Handys Twitternachrichten (Tweets) versenden. Diese werden ebenfalls auf einer USA Landkarte angezeigt. So erfahren Besucher der Seite, wie lang die Schlangen vor den Wahllokalen waren, ob es zu Unstimmigkeiten kam oder Wahlcomputer ausfielen.

Ein schönes Beispiel, wieweit Internet und Handy unser Leben bereits durchdringen und wie sehr User Generated Content Phänomenen und Ereignissen eine neue (inhaltliche) Dimension gibt.

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