Auf heise lese ich gerade, dass T-Systems die Bewegungsdaten von Handybesitzern für die Verbesserung von Verkehrsinformationen nutzen will.
Der Verkehrsservice TMCpro will künftig auch mit Hilfe von Mobilfunkdaten vor Staus warnen. Dazu will der Dienst die Bewegungsprofile von mehr als 17 Millionen Handys auswerten, wie die Betreiberfirma T-Systems Traffic in Bonn mitteilt. Autofahrer sollen so nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Bundes- und Landstraßen über die Verkehrsbehinderungen informiert werden.
Als Grundlage dient die Technik “Floating Phone Data”. Dabei werden den Angaben zufolge beim Durchqueren einer Funkzelle die anonymisierten An- und Abmeldevorgänge der einzelnen Mobiltelefone analysiert und die Daten mit dem Straßennetz abgeglichen. Auf diese Weise lieferten sie “ein Abbild des aktuellen Verkehrsflusses”. Vor dem Übermitteln an die Navigationsgeräte würden die Daten mit denen herkömmlicher Quellen wie Brückensensoren, Induktionsschleifen oder Landesmeldestellen abgeglichen.
Im Grunde handelt es sich doch hierbei um “user generated content”, den T-Systems nutzt. Also ist es auch nur recht und billig, wenn die verbesserten Verkehrsinfos kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. T-Traffic kann sich dann ja über Werbeeinnahmen finanzieren, so wie jedes “ordentliche” Internetunternehmen auch.
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