Das Konsortium Mobile 3.0 muss diese Woche noch die Lizenz zum Betrieb des DVB-H-Plattform an die Landesmedienanstalten zurück geben. Nun kommt es auch zu Schludzuweisungen:
Langheinrich [Präsident Landesanstalt für Kommunikation], der auch als Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) verantwortlich zeichnet, betonte bei dem Panel, dass nicht die regulatorischen Vorgaben das Scheitern von Mobile 3.0 verursacht hätten. Vielmehr habe es an innovativen Formaten bei der Belegung des vorhandenen DVB-H-Frequenzspektrums gefehlt. Außerdem habe sich das als Sendernetzbetreiber für DVB-H lizenzierte Unternehmen Media Broadcast nicht ausreichend engagiert. „Wir müssen sicherstellen, dass sich der Sendenetzbetreiber künftig stärker am Risiko des DVB-H-Geschäftsmodells beteiligt”, erklärte Langheinrich.
Auch Gröger [Mobile-3.0-Präsident] kritisierte fehlende Gemeinsamkeiten der an dem DVB-H-Projekt beteiligten Partner. „Wenn jeder nur an sich denkt, kann kein Geschäftsmodell funktionieren. Am Ende hat uns ein Runder Tisch gefehlt”, sagte er. Er glaube aber weiterhin an den Erfolg von Mobile TV via DVB-H.
„Ich bin dankbar für die Lizenz-Rückgabe von Mobile 3.0 und froh, dass es nun keinen neuen Zeitverzug gibt”, erklärte Langheinrich. Der ZAK-Vorsitzende versprach eine schnelle unbürokratische Abwicklung der neuen Lizenzvergabe. Ganzen Beitrag lesen.
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