Das Handyfernsehen DVB-H ist in Deutschland und Europa offiziell (vorläufig) gescheitert! Dem geringen Nutzerinteresse, längst ein überdeutliches Indiz, folgt nun die radikale Konsequenz: Die einflussreiche Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK), die die Lizenz anlässlich diverser Fußballmeisterschaften an das Betreiberkonsortium Mobile 3.0 erteilt hatte, erklärt nun den bisherigen Versuchsbetrieb wegen des ausbleibenden Erfolgs für beendet und gescheitert! Mobile 3.0 wurde seinen eigenen Konzept bei der Ausschreibung nicht gerecht und scheiterte auch vor allem wegen der ausbleibenden Verträge über den Netzbetrieb und mit möglichen Vertriebspartnern. Nun muss das Konsortium seine Lizenzen zurückgeben, andernfalls droht die ZAK mit einem Widerrufsverfahren. Durch diesen radikalen “Rückschritt” hoffen die Landesanstalten auf einen möglichen Neustart von DVB-H unter veränderten Rahmenbedingungen.
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