In den meisten Fällen bin ich nicht von der Nutzung von zweidimensionalen Codes, wie zum Beispiel QR Codes, überzeugt. Der überwiegende Teil der Anwendungsfälle ist für die Bild- bzw. Objekterkennung besser geeignet. Wie man an meinen Formulierungen unschwer erkennen kann, gibt es Szenarien, für die ein Code doch die bessere Wahl ist (wenige, aber es gibt sie) und es gibt welche, in denen beides gleichberechtigt möglich ist.

Dieser Code an einem Bürogebäude in Dortmund ist so ein Fall, in dem die Objekterkennung vielleicht ja doch eleganter gewesen wäre. Man hätte nämlich auch gleich das ganze Gebäude nehmen können und mittels Objekterkennung den absolut identischen Prozess abbilden. Nur noch ein Schild ans Haus, das den Vorbeieilenden darauf hinweist, dass er das Haus nur zu fotografieren braucht, um an weitere Informationen oder Kontaktdaten zu kommen. Dieses Schild oder Plakat sollte eben auch Aufmerksamkeit erzeugen, so wie es in diesem Fall der QR Code tut. Vorteil der Objekterkennung ist hier wie immer die Tatsache, dass der Nutzer sich keine Applikation auf seinem Handy installieren muss, um den Dienst zu nutzen. Kamera, Foto machen, per MMS oder Email wegschicken, Info kommt zurück. Wie viele Kamerahandys gibt es bei uns? In Europa sind es rund 80 Prozent aller Mobiltelefone, die eine Kamera haben. Schon eine recht annehmbare Reichweite. Wie viele haben Code Reader? Hat da jemand eine Zahl?

Via Manuel

Ihnen hat der Beitrag gefallen? Abonnieren Sie einfach unseren RSS Feed oder unseren Email-Newsletter.

Verwandte Artikel