Swype, eine Firma aus Seattle hat das T9-Prinzip neu entdeckt und mit einer Art gesture recognition gekoppelt. Durch das “Überfliegen” von Buchstaben auf einem Touchpad kann man durch etwas Übung ein unglaubliches Tempo bei der Texteingabe an mobilen Endgeräten und Touchscreens erreichen. Swype-Entwickler sprechen selber davon, dass man nach einer Woche Übung bis zu 40 Worte pro Minute wird eingeben können. Das kommt zwar nicht an den Weltrekord von Helena Matouskova aus Prag (1000 Anschläge/Min.) heran, kann sich aber, da es auf mobilen Geräten möglich wäre, wirklich sehen lassen. Dann braucht es vielleicht in Zukunft nicht zu solchen Stilblüten kommen. Man kann mit den Fingern, oder auch mit einem Stylus auf der eingeblendeten Tastatur tippen und darf sich dabei sogar vertippen. Durch eine intelligente Worterkennung werden schnell Korrekturen vorgenommen. Eine kleine Demonstration kann man hier sehen! Fehlen nur noch Äs, Üs und Ös auf der Tastatur - und die dicken SMS-Daumen gehören auch in Deutschland der Vergangenheit an!

Weitere Artikel von Martin Walter
- Das Storm, meine Mutter und ich - Usability ist individuell! - 2. January 2009
- Google optimiert Smartphone Suchergebnis-Darstellungen - 22. December 2008
- Die Zukunft der Endgeräte - The Unique Device - Eine These - 17. December 2008
- Weihnachtsstress? - Hiogi hilft mit Crowdsourcing (SMS an 44044) - 8. December 2008
- 148 Apps - iPhone Apps - "Der feine Unterschied" - 2. December 2008
Ihnen hat der Beitrag gefallen? Abonnieren Sie einfach unseren RSS Feed oder unseren Email-Newsletter.





















Noch kein Kommentar zu diesem Artikel
Schreibe einen Kommentar