Die Android Developer Challenge sollte bereits unter Lesern dieses Blogs ein alter Hut sein. Die Finalisten wurden ebenfalls bereits von Google öffentlich gemacht. Nun haben 7 Richter (u.a. Jens Begemann aus Deutschland) entschieden wer aus den Finalisten die 275.000$ und 100.000$ Preisgeld erhalten soll.
Die Gewinner sind in der Android Developer Challenge Gallery übersichtlich aufgeführt und beschrieben. Dabei wird in den Details jeweils hervorgehoben, welche Features von Android die Applikation besonders gut nutzt. Auffällig viele Applikationen verwenden in irgendeiner Form GPS und oder den Google Maps Dienst.
Meine Favoriten (meine sehr subjektive Meinung) darunter sind:
- cab4me: Eine Applikation die erlaubt in unbekannten Städten einfach ein Taxi zu bestellen, ohne dass man wissen muss, wo man ist und wie nochmals diese Taxi Rufnummer war. Für Reisende definitiv sinnvoll.
- Locale: Erlaubt ortsabhängige Einstellungen für das Telefon. So kann man z.B. eine Adresse (bzw. Ort) als Arbeit definieren und das Telefon automatisch auf lautlos stellen lassen.
- Pocket Journey: Ein Reiseführer, der zum aktuellen Aufenthaltsort passende Information bereithält. Kann ich mir sehr praktisch vorstellen, gerade wenn man neu in einer Stadt ist.
- Phonebook 2.0: Ein erweitertes Telefonbuch mit Anwesenheitsanzeige, IM und Google Map Anzeige meiner Kontakte. Das Konzept klingt interessant und zukunftsweisend, allerdings bin ich mir nicht 100% sicher, ob es sich im realen Einsatz sich bewährt.
- ShareYourBoard: Eine Applikation die Whiteboards erkennt und die darauf enthaltenen Zeichnungen abfotographiert und verarbeitet.
Jetzt muss dann nurmehr das passende Telefon erscheinen, dann können Leute die Applikationen auch wirklich benutzen.
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