Ich lese gerade bei golem.de von den aktuell vorgestellten Merian Scout Navigatoren. Nach dem bisherigen Modell für 800 Euro bringt Merian nun abgespecktere Varianten für 600 und 400 Euro.
Die Frage, die ich mir stelle, ist die, ob Touristen wirklich bereit sind, nicht nur viel Geld auszugeben sondern dann noch mit einem weiteren Gerät im Urlaub herum zu laufen. Ich habe die Vorstellung vorm Auge, wie jemand um den Hals eine Kamera und ein Navigationsgerät hat, während er mit seinem Handy telefoniert.
Aber offensichtlich gibt es einen Markt, sonst würde Merian das ja nicht machen. Ich persönlich hätte meinen Reiseführer lieber auf meinem Handy. Gut, auch hier würde sicherlich ein Problem mit der Akkulaufzeit auftreten, aber ich kaufe mir lieber einen zweiten Akku für mein Mobiltelefon, den ich sonst auch brauchen kann, als noch einen für meinen Reiseführer, den ich ja auch wieder mitschleppen muss.
Idealerweise hätte ich sogar gern die Reiseführer webbased. Bei den heutigen Roaminggebühren sicherlich etwas, das mich in das Armenhaus bringen würde. Aber letztendlich stelle ich mir einen digitalen Reiseführer so vor, dass ich in dem Moment, in dem ich vor einer Sehenswürdigkeit stehe, dazu Informationen abfragen kann. Und auch erst dann sollten mir Kosten entstehen, also Pay-per-Use. Denn heute stehen bei mir im Bücherregal teuer erworbene Reiseführer, die ich, wenn überhaupt, erst viel viel später wieder brauche. Meist sind sie dann tatsächlich veraltet. Bei digitalen Reiseführern erwarte ich, dass sie top-aktuell sind, ich sie nur bezahle, wenn ich sie auch nutze und nach der Reise nicht ungenutzt bei mir herumliegen habe. Aber das ist wohl noch ein weiter Weg.















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