Eine aktuelle Umfrage von Forrester Reasearch zeigt, dass Konsumenten in den USA nicht auf den Zug des Mobile Banking aufspringen. Die Nutzung bleibt niedrig bei ca. fünf Prozent der Online-Banking-Nutzer.
In yet another damning indictment, the report claims that consumers are not convinced that they need mobile banking.
As consumers moved from the retail branch to the ATM to the Internet, they found reasons each time to adopt the new channel, the report said.
For example, the ATM offer 24-hour convenience and the Web made home banking and online bill pay a reality. But consumers have not found a compelling reason to adopt mobile banking, Mr. Higdon said.
Instead, online consumers believe that their needs are not urgent. More than 40 percent of online adults feel that their banking needs can wait until they can access their accounts through the telephone, Web or ATM.
“The functionality on the mobile channel is not sufficiently better or faster to create either preference or urgency,” Mr. Higdon said in his report.
Hinzu kommen Sicherheitsbedenken der Nutzer gegenüber dem Banking auf dem Handy. Doch entscheidend ist wohl diese Aussage: “Thirty-five percent of online users told Forrester that they simply “don’t see the point” of mobile banking. They don’t understand or buy into the mobile banking pitch from their bank or financial services institution.” Wieder ist es, wie immer bei mobilen Lösungen, die Relevanz im mobilen Kontext, die über Wohl und Wehe entscheidet.
Doch laut Forrester ist Rettung in Sicht, zwar noch sehr weit weg mit Ende 2011, aber immerhin.
“Unfortunately, we don’t see that happening before year-end 2011. Why? That’s when we expect to see mobile commerce and mobile payments begin to have a significant impact on the adoption of mobile banking.
“Banks that want to succeed in the mobile channel will be forced to take a long-term view – that means having significant patience and management support to endure several more years of single-digit growth in this emerging channel.” Via
Aus meiner Sicht sind diese Ergebnisse auf alle westlichen Industrieländer übertragbar. Wir sind alle weitestgehend overbanked und das Online-Banking erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. In Ländern, die nur über eine schlechte Bankeninfrastruktur verfügen, wird sich das Mobile Banking sehr schnell durchsetzen. Treiber hierfür wird die Möglichkeit des Geldtransfers von einem Handy zu einem anderen sein. Weitere Bankdienstleistungen werden sich hieran anschließen.
Bei uns wird sich Mobile Banking nur entwickeln, wenn Banken und Handel zusammen arbeiten. Das simple Übertragen des Online-Bankings auf ein Mobiltelefon lockt keinen Konsumenten hinter dem Ofen hervor, siehe obige Studie. Das Mobile Banking muss einen Mehrwert bieten, der in der Nutzungsituation relevant ist, z.B. die Kontostandsabfrage, wenn ich gerade überlege, ob ich auch für das teurere Sofa genug Geld habe. Nur ein Szenario, das es zu berücksichtigen gilt. Ob allerdings Banken und Handel ihre Animositäten überwinden können und an gemeinsamen Lösungen arbeiten werden, bleibt zumindest derzeit noch offen.
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Hallo,
ja ich teile die Meinung, dass mobile Banking einen echten Mehrwert zum “klassischen Online-Banking” liefern muss um mehr Nutzer von den Vorteilen zu überzeugen.
Ich denke auch, dass das Thema Push und kontextsensitive Informationen von Seiten der Bank wesentlich sein werden.
Grüße
André