Heute erhielt ich eine Email, dass twitter den kostenfreien Versand von SMS in Europa einstellen wird.

It pains us to take this measure. However, we need to avoid placing undue burden on our company and our service. Even with a limit of 250 messages received per week, it could cost Twitter about $1,000 per user, per year to send SMS outside of Canada, India, or the US. It makes more sense for us to establish fair billing arrangements with mobile operators than it does to pass these high fees on to our users.

Das macht die Nutzung von twitter via SMS nicht unmöglich, zeigt aber einen bemerkenswerten Trend. Der Erfolg von twitter liegt in der Kürze der Nachrichten und in der enormen Geschwindigkeit, wie sich Informationen und eine Diskussion ausbreiten können. Zu Beginn nutzt nahezu jeder die SMS-Funktion, bis er merkt, wie unpraktisch dies ist, nicht zuletzt, da der Messaging-Ordner auf dem Handy einfach voll läuft. Schnell gehen die Heavy-User zu anderen Tools über, twittern entweder mittels webbasierten, mobilen Lösungen, mobilen Clients oder gehen sogar weg von der mobilen Nutzung und zurück an den PC. Alle, die diesen Weg nicht beschreiten und weiterhin die SMS-Funktion ihres Handys nutzen, werden aber jetzt “vertrieben”.

Erweisen sich die Netzbetreiber mit ihrer Preispolitik für Kurznachrichten einen Bärendienst? Erziehen sie so nicht die Nutzer zur Nutzung des mobilen Internets, was unweigerlich zu Lasten aller anderen Messaging-Dienste gehen wird? Und die Cash Cow ist derzeit definitiv noch die SMS.

Mobile Zeitgeist bei twitter verfolgen.

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