Wie auf Golem.de zu lesen ist, läuft Apples Iphone Store recht gut an. Mit 60 Mio Downloads, 30 Mio US-Dollar Umsatz und Apples 30% Provisionsanteil am Store-Umsatz, liegt der Apple Anteil damit bei 9 Mio US-Dollar im ersten Monat.

Fraglich, und vermutlich wenig Popuär ist die inzwischen von Apple bestätigte Meldung, “Schadsoftware” per Fern-Löschfunktion von jedem IPhone / IPodTouch löschen zu können. Damit soll wohl der “Walled Garden”, der Apple als exklusiven Software Verkäufer sicherstellen soll, gestützt werden.

Dabei verbindet sich das IPhone reglmäßig mit einem Server, und gleicht die Listen installierter Software mit einer “Schadsoftware” Liste ab, ohne den User darüber zu informieren.

Man stelle sich Microsoft vor, die sämtliche Windows Mobile Software ausschließlich über Ihren Online-Store vertreiben würden. Im Hintergrund würde Protokoll geführt auf welchem Gerät welche Software installiert ist.  Der Aufstand wäre groß.

Wie auf teltarif.de zu lesen ist, planen nun auch andere Anbieter diesem zentral aufgebauten Vertriebsmuster zu folgen. So möchte T-Mobile USA,  sowie Google mit der Android Plattform ähnliche Plattformen zum Vertrieb von Software umsetzen.

Wir wollen hoffen, dass dies nicht so eingeschränkt und reglementiert wie bei Apple erfolgt und der Nutzer weiterhin selber entscheiden kann, welchem Anbieter er sein Geld und Vertrauen schenken möchte.

Über den Autor:
Robert hat an der Uni Würzburg Wirtschaftsinformatik studiert. Durch ein Praktikum gelangte er 2004 in die „Mobile Welt“ und den Bereich interactive TV. Als Freiberufler beschäftigt er sich neben e- und mCommerce Projekten seit ca. 2 Jahren intensiv mit dem Themen Mobile Advertising und Mobile Marketing. Aktuell ist er beratend und im Projektmanagement tätig. Mehr über Robert bei XING.