Als Mario Barth Mitte Juli seinen Weltrekordauftritt im Berliner Olympiastadion hinlegte, wurde die Veranstaltung u. a. auch von zwei mobile Marketingmaßnahmen begleitet. So wurden an sieben, stark frequentierten Plätzen Bluetooth Säulen installiert, an denen sich die Zuschauer digitale Autogrammkarten (d. h. Bilder) herunterladen konnten. Satte 10,2 Prozent der Besucher machten davon Gebrauch. Der Dienstleister Seven Principles und Sony BMG Music Entertainment gehen allerdings davon aus, dass die tatsächliche Verbreitung, durch Weitergabe der Wallpapers unter den Zuschauern, noch höher ausfiel.

Weitaus kreativer, wenn gleich basierend auf altbekannter Mechanik, war die andere Aktion. So konnten die Zuschauer an einem zweiten Rekordversuch teilnehmen – nämlich dem längsten DVD Abspann der Welt. Alle, die ihren Namen und Adresse per SMS einschickten, werden am Ende der kommenden Live-DVD genannt. Die Responsequote betrug 18,15 Prozent. Eine Zahl, die den zweiten Rekordversuch doch erfolgreich machen sollte …