Mit dem iPhone 3G, kam neben der 3G und GPS Erweiterung, auch der App Store. Eine Erweiterung von iTunes, über die Applikationen direkt auf das iPhone geladen werden können. Das Angebot reicht von Spassapplikationen (iPint) bis zu professionellen Lösungen. Die Süddeutsche hat ein paar Highlights herausgesucht und näher vorgestellt bzw. kann ich hier auf Patricks Artikel zu den Top 25 Applikationen verweisen. Allerdings geht es mir gar nicht um die Applikationen selbst - vielmehr um das Konzept des App Store.

Apple also announced that iPhone and iPod touch users have downloaded more than 10 million applications from the App Store since its launch late last week. More than 800 native applications are available, with more than 200 offered free and more than 90 percent priced at less than $10. Mobile Tech Today

Meiner Meinung gar keine schlechten Zahlen. Hier zahlt es sich wieder einmal aus, dass Apple bereits eine starke Kundenbindung am PC mit iTunes hat und als Marke am PC eingeführt ist. Ich habe den App Store noch nicht selbst ausprobiert, allerdings gehe ich davon aus, dass die Bedinung, analog zum Rest von iTunes, intuitiv ist.

Laut m:metrics sind es Schnitt 4% - 6% der Nutzer, die eine Applikation auf ihr Telefon laden und installieren. Hier sind iPhone Nutzer offensichtlich weit Vorne. Man mag sich fragen, warum es z.B. weder Nokia noch andere Marken geschafft haben, Applikationen in dieser Form zu vertreiben und sich dadurch einerseits einen Marktvorteil zu verschaffen, andererseits einen Nebenkanal für Zusatzumsätze zu öffnen.

Nokia versuchte zwar die Offenheit von Symbian in Amerika mittels N95 Werbung ins Vorderlicht zu rücken, konnte und kann aber dieses Argument nicht glaubhaft umsetzen, da der Vertrieb von Applikationen anderen überlassen wird. Nokia wird wohl oder übel in Zukunft etwas Ähnliches wie N-Gage für Applikationen aufbieten müssen, um hier nicht ins Hintertreffen zu kommen.

Apple hat mit dem AppStore auf clevere Weise eines der grössten Probleme mobiler Applikationen, nämlich die äusserst schwierige Distribution und Marktkommunikation, gelöst.

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