Das Aufbohren meines Fernseh-Handy um neue Funktionen wollte ich mit der Installation eines QR-Readers beginnen. Den QR-Code meines E51 habe ich bei i-nigma heruntergeladen und bin seitdem mit seiner Performance sehr zufrieden. Vielleicht an dieser Stelle gleich noch ein Wort über Sinn oder Unsinn von QR-Codes  – ich glaube, sie sind ein unterschätztes Medium. Meiner Meinung nache sollten die Codes zunächst abseits ihrer Verlinkungsfunktion eingesetzt – beispielsweise neben Rätseln in Zeitungen, wo man das Lösungswort statt umgedreht unten rechts auf der Seite prominent in Form eines QR-Codes platzieren kann. Im Rahmen der Werbung hat mich vor allem ein Plakat für Lost fasziniert, das die Fernsehserie rund um die Dharma-Initiative und die auf einer Insel im Pazifik gestrandeten Passagiere mit einem QR-Code bewirbt. Auch dort steckt nur Text und kein Link dahinter. Damit würde die erste Hürde, nämlich die Sorge vor unabsehbaren Online-Kosten, fallen. Die andere wäre dann die der Verbreitung von QR-Readern – und an diesem Punkt schließt sich der Kreis zu meinem LG-Handy. Weder bei i-nigma noch bei anderen Anbietern bin ich fündig geworden und kann folglich keinen Reader auf dem Telefon installieren. Ich würde  für eine Vorinstallation auf dem Handy plädieren, da wäre mir ein Reader allemal lieber als statische Währungsumrechner oder Weltzeituhren oder andere der unzähligen Applikationen auf meinem Telefon, die ich nie nutze.

Über den Autor:
Marc arbeitet seit 2007 beim Trendforschungslabel TrendONE in Berlin und Hamburg als Trend Analyst im Bereich Mobile, Web und Digital Life. Im Zuge seiner Recherchen beobachtet er gesellschaftliche Entwicklungen, die Entstehung neuer Applikationen und Wandel im Benutzerverhalten. Mehr über Marc bei XING.

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