QR Codes sind ja nun in vieler Munde und ähnliche viele Menschen preisen die zahlreichen Vorteile und Möglichkeiten der Technologie an. Die einzige „kleine“ Hürde: die User müssen sich die Software erst installieren und das ist den meisten einfach noch zu mühselig.

Wie man die Technologie dennoch großflächig einsetzen kann, zeigen ja z. B. seit einiger Zeit diverse Luftfahrtgesellschaften oder auch die Kundenbindungsmaßnahme von McDonald’s. Hier dienen die Handys nicht als Scanner, sondern als Träger der Codes.

Ein weiteres Beispiel kommt aus Süd-Afrika, wo Coca Cola mit seinem Sportsdrink Powerade ebenfalls diese Mechanik für eine Aktion eingesetzt hatte. Im Rahmen einer Rennrad-Veranstaltung hatten sämtliche Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Promotoren waren mit Bluetooth-Sendern ausgestattet, über die die üblichen mobilen Inhalte für Handys herunterladen werden konnten. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer auch einen Gutschein mit 2D Code. Einlösen konnten sie die Codes dann, indem sie ihre Handys über einen Scanner am Powerade-Stand hielten.

Die Konversionsrate betrug dabei fast 30 Prozent, was den Download der Inhalte betrifft. Konkrete Zahlen, bezogen auf das Einlesen der Codes, hab ich nicht gefunden. Es heißt allerdings, dass die Scanner-Aktion „äußerst gut“ von den Teilnehmern aufgenommen wurde, was immer das heisst. Ich finde allerdings, dass sich diese Mechanik ideal für Mobile Marketing Aktionen nutzen lässt.

Umgesetzt wurde die Aktion im Übrigen von Brandscape und Hypertag.

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