Der Spiegel berichtet:

“Deutsche Forscher basteln an einem besseren Internet. Das sogenannte semantische Web soll es leichter machen, Inhalte zu finden. Die Bundesregierung gibt Millionen dafür aus - die Idee an sich ist so alt wie das World Wide Web selbst.”

Die Idee und das Anliegen ist es, genauere und bessere Antworten auf Suchanfragen und Kombinationen von Schlagworten zu erhalten. Dadurch, dass Informationen semantisch geordnet, in Beziehung setzt und gewichtet werden, sollen bessere und vor allem “relevantere” Inhalte gefunden werden. Wie schwer sich die 1-0 codierte Welt noch mit Semantik und sinnvoller Gewichtung tut, erkennt man an den Größen der Initiativen und den Institutionen, die sich mit dieser Materie befassen. Das Theseus Programm will Metadaten sammeln und Computerprogramme sollen “intelligent nachvollziehen, in welchem Kontext Daten abgespeichert wurden”. Auch das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz widmet sich in einigen Forschungsbereichen diesem Thema. Sowohl die “Web Ontology Language” (OWL) sowie das “Resource Description Framework” (RDF) sind maschinenlesbare Sprachen zur Beschreibung von Multimediainhalten, damit auch diese einfacher und besser gefunden werden.

Warum ich das schreibe? Im letzten Absatz nennt der Autor Helmut Merschmann die Wunschvorstellung für die Zukunft des mobilen Nutzens einer sochen “semantischen Revolution” des Netzes: “Beim semantischen Web sollen Informationen sowohl per Mobilgerät und Spracheingabe abgerufen werden können, als auch durch visuellen Input. Wer ein Filmplakat mit dem Handy abfotografiert und zusätzlich “Wo läuft dieser Film?” ins Mikro brüllt, soll in ferner Zukunft eine Liste mit nahegelegenen Kinos zurückbekommen.”

Na, das wär doch was ;-)

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