Blyk, der erste werbefinanzierte Mobilfunkanbieter kündigt an, nun in weitere europäische Länder zu expandieren. Hier mal die vollständige Pressemeldung:
Im Visier sind Deutschland, Belgien und Spanien. Zuvor wurde bereits der Eintritt in den niederländischen Markt bekannt gegeben. Die zügige Expansion von Blyk ist eine Konsequenz des Erfolgs in Großbritannien, wo das Blyk-Konzept so schnell Anklang fand, dass das Jahresziel von 100.000 Kunden schon sechs Monate vor dem geplanten Termin erreicht war. Damit etablierte sich Blyk erfolgreich als starkes Medium zwischen Werbung treibenden Unternehmen und Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen.
Dazu Pekka Ala-Pietilä, CEO und Mitbegründer: “Wir sehen in Deutschland, Belgien und Spanien große Potenziale und Chancen für Blyk. Unsere Recherchen zeigen, dass junge Menschen in diesen Märkten positiv auf das Angebot von Blyk reagieren. Die jungen Konsumenten interessieren sich für Informationen zu beliebten Marken und die Interaktion mit diesen - wofür sie im Gegenzug kostenlos mobil telefonieren und SMS verschicken können. Unser Erfolg in Großbritannien, der an stetig steigenden Kundenzahlen abzulesen ist, beweist, dass Blyk ein funktionierendes Jugendmedium ist. Wir hoffen nun, diesen Erfolg in weiteren Ländern wiederholen zu können. Zusätzlich versuchen wir, gute Leute vor Ort zu finden, die unsere Begeisterung teilen und uns dabei unterstützen, Blyk zu einem wichtigen Jugendmedium in anderen Ländern auszubauen.”
Bisher hat Blyk in Großbritannien mehr als 900 Werbekampagnen gestartet, u. a. für Marken wie Coca Cola, STA Travel, Penguin, Buena Vista, L’Oréal, aber auch für Musik-Bands wie The Kooks und Alphabeat. Die hierbei erzielte durchschnittliche Rücklaufquote von 29 Prozent ist ein extrem hoher Wert für eine Medienplattform. So haben während der Kampagne für den Penguin Verlag und dessen neuen Nick Hornby-Roman sieben von zehn Kunden mit dem Herausgeber Kontakt aufgenommen.
In Kürze wird Blyk weitere Details zu den geplanten Aktivitäten in den einzelnen Märkten bekannt geben.
Zusätzlich zu den europäischen Expansionsplänen von Blyk wird das Unternehmen seine Dienste in Großbritannien durch weitere Nutzer und Marken ausbauen. Das Unternehmen strebt an, bis Jahresende 2008 die Zahl der Marken, die Blyk nutzen, auf 200 zu erhöhen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Kernidee von Blyk, junge Menschen und Marken über kostenlose Kommunikation miteinander zu verbinden. Quelle
Rudy von m-trends.org hat bei Blyk einmal nachgefragt, mit welchen Telkos Blyk denn in den einzelnen Ländern zusammen arbeiten wird. Blyk antwortete darauf, dass sie sich noch nicht entschieden hätten. Heißt das nun, dass sie Schwierigkeiten haben, jemanden zu finden? Ich vermute eher, dass Blyk es sich wird aussuchen können, mit wem sie etwas machen. Schön, wenn man die Wahl hat.
Alle Artikel, in denen wir schon einmal über Blyk geschrieben haben, gibt es hier.
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Hat in den U.S.A. nicht vor kurzem der erste werbefinanzierte Mobilfunker zu gemacht?