Das Bielefelder “Westfalen-Blatt” vom Dienstag berichtet, dass die Telekom 11.000 von ihren noch bestehenden 101.000 Telefonzellen in den nächsten Jahren wegen Unrentabilität abbauen will. Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter sagte, dass in den letzten Jahren bereits 17.000 Geräte durch sogenannte Basistelefone ersetzt worden seien. “Die Billig-Geräte kosten gegenüber einer 7500 Euro teuren Telefonzelle lediglich 500 Euro. Sie haben keinen Wetterschutz, keine Beleuchtung und können nur mit einer speziellen Telefonkarte benutzt werden.” Damit zusammen hängt auch die Ausarbeitung eines neuen Standortkonzeptes, da gerade die 11.000 Geräte in der Peripherie auf dem Land und in Kleinstädten abgebaut werden sollen, die “sich nicht rechnen.” Damit wird sich die Telekom wohl langsam aus der Flächenversorgung zurückziehen. Der Rückgang der Anschlüsse im Festnetzbereich betrifft also auch die gute alte Telefonzelle. Nun wird es noch wichtiger ein Handy dabei zu haben, will man sich nicht die Hacken wund laufen;-)

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