Zur Zeit herrscht ja das “Handy-TV-Bashing” in den Medien vor. In meinen Augen nicht ganz zu unrecht. Da nimmt sich Deloitte mehr wie ein einsamer Rufer aus. Deloitte prophezeit dem DVB-H TV in einer aktuellen Studie den Durchbruch.

Wie die aktuelle Untersuchung “Mobile Entertainment” von Deloitte feststellt, wird sich DVB-H langfristig gegen andere Handy-TV-Standards wie DVB-T, UMTS oder DMB behaupten. So biete UMTS zum Beispiel nicht die erforderliche Verfügbarkeit bei Massennutzung innerhalb einer Mobilfunkzelle. Nachdem DVB-H für einen Einsatz bei der Fußball-EM derzeit nur in vier Großstädten bereit sei, setzten einige Mobilfunkbetreiber zwar auf UMTS und DVB-T. Dennoch ist DVB-H laut Studie im Vorteil: So sei zum Beispiel die Kombination des terrestrischen Antennenfernsehens DVB-T und des Internetübertragungstandards UTMS für interaktive Dienste nicht möglich. Zudem könne DVB-T nur unverschlüsselt, will heißen: entgeltfrei, übertragen werden und biete keinen Rückkanal. Außerdem würden die verfügbaren Programme den Mobile-TV-Anforderungen nicht gerecht: Die Bilder seien zu komplex, die Sendungen nicht auf die kurze Verweildauer der mobilen Nutzung zugeschnitten. Weiterlesen

Aber nur, weil DVB-H vielleicht die beste Technologie im Vergleich zu anderen ist, heißt es ja noch nicht, dass Mobile TV auch bei den Nutzern auf Gegenliebe stößt und womöglich auch noch Geld einspielt. Video2000 war technisch auch besser als VHS … Das Ende der Geschichte kennt heute jeder.

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