Auch bei uns in Deutschland werden zur Zeit die zweidimensionalen Barcodes, meist die QR Codes, viel diskutiert. Allenthalben hört man, dass dies nun die Zukunft wäre, Dinge des täglichen Lebens mit dem mobilen Internet zu verbinden. Auch ich bin davon überzeugt, dass es hierfür viele Anwendungsgebiete gibt, die der Nutzung dieser Codes eine rosige Zukunft bereiten könnten. Daher arbeite ich zur Zeit auch an einem Whitepaper zum Mobile Tagging mit.
Wären da in Bezug auf die Marktdurchdringung nicht ein paar kleine Einschränkungen, würde die Welt ja noch viel rosiger aussehen. Zunächst ist es hier bei uns eben noch nicht der Fall, dass Mobiltelefone mit vorinstalliertem Code Reader ausgeliefert werden. Es gibt mittlerweile einige Modelle, doch von einer Flächendeckung, die die Werber und Marketers erwarten, sind wir noch sehr weit entfernt. Dies führt zu dem unglücklichen Umstand, dass die Nutzer sich, bevor sie überhaupt einen Code scannen können, sich eine Applikation erst im Web herunterladen und dann noch installieren müssen. Erst dann kann es losgehen. Dies ist in meinen Augen zur Zeit der am schwersten wiegende Show-Stopper beim Mobile Tagging.
In einem Pilot an der Case Western Reserve University in Cleveland traten noch andere Schwierigkeiten zu Tage. In diesem Test stellte man gerade einmal leichtes Interesse bei den Studenten fest, obwohl doch eingentlich gerade Studenten die richtige Zielgruppe sein sollen.
Zumindest freut es mich, dass nun verschiedene Autoren auch einen Blick auf die Objekterkennung werfen, die im Gegensatz zum Mobile Tagging eben keine Applikation auf dem Handy benötigt. Eine Kamera im Mobiltelefon reicht völlig aus, Objekte der realen mit der digitalen Welt zu verbinden.
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Für Objekterkennungslösungen muss man aber nicht weit reisen, denn auch in Europa gibt es ein paar Anbieter. Hier auf Mobile Zeitgeist haben wir kooaba aus der Schweiz bereits vorgestellt. Wer mehr wissen möchte, schreibe mir einfach eine Email an heikescholz[at]mobile-zeitgeist.com.
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