In meiner Reihe über die Entwicklung des mobilen Internetzugangs und der Außenwerbung wird wöchentlich eine meiner Thesen zum Thema veröffentlicht. Hier nun die vorerst letzte These zum Thema. Den gesamten Artikel gibt es dann nächste Woche zum Download.

These 7: Außenwerbung wird unvorhersehbarer.

Ganz gleich, ob der erste Anreiz von der Werbefläche ausgeht und auf dem Handy weitergeführt wird oder umgekehrt das Handy digitale Plakate beeinflusst – Außenwerbung wird in jedem Fall deutlich flexibler, spontaner und unberechenbarer.

Dank des mobilen Internetzugangs ist es zukünftig genauso möglich, tagesaktuell zu reagieren wie im „klassischen“ Web. Kampagnen für Printartikel können so z. B., auf neue Weise, für ein Magazin werben. Eine Verknüpfung des Plakats z. B. per Objekterkennung oder 2-D-Code führt dann auf eine Webseite mit den Themen der neuen Ausgabe und einem Teaserartikel zum Probelesen für die Bahnfahrt.

Die Konzeption von Aktionen auf Infoscreens o. ä. ist natürlich noch flexibler, da in diesem Fall auch das „Plakat“ digital ist. Hier können mobiler Inhalt und Anzeigenmotiv tagesaktuell geändert werden.

Die flexibelste Form der Außenwerbung wird aber mittels Projektionen entstehen und macht sie wahrhaftig unvorhersehbar. Bevorzugt eingesetzt für Guerilla-Aktionen und Events, werden lediglich eine ausreichend große Projektionsfläche und ein Beamer benötigt, an den ein PC mit Netzanbindung angeschlossen ist.

So schnell wie die der Werbefläche vonstatten geht, so schnell ist das Ganze auch wieder abgebaut. So wird letztlich auch die Außenwerbung komplett mobil.

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These 1: Außenwerbung wird flüssig.

These 2: Außenwerbung wird zum Retter und Zeittöter in der Not.
These 3: Jedes Plakat wird ein Point of Sale.
These 4: Außenwerbung wird komplexer – inhaltlich und organisatorisch.
These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.
These 6: Integrierte Kampagnen werden Wirklichkeit.
These 7: Außenwerbung wird unvorhersehbarer.
Download des Artikels.

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