In meiner Reihe über die Entwicklung des mobilen Internetzugangs und der Außenwerbung wird wöchentlich eine meiner Thesen zum Thema veröffentlicht. Die gesamte Arbeit wird dann in wenigen Wochen zum Download erhältlich sein.
These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.
Vielleicht werden sich, durch die Entwicklung interaktiver Außenwerbung, auch Formate und Platzierungsorte von Plakatwerbung ändern, weil sie eben an bestimmten Orten besser funktionieren und genutzt werden. Und vielleicht wird dies auch Einfluss auf das Stadtbild haben, so wie wir es heute z. B. von City-Lights und Bus-Stationen kennen, die es früher ja auch nicht gab.

Eine Änderung wird es im Stadtbild in jedem Fall geben: Projektionsflächen in einer Stadt können in Zukunft durch Passanten beeinflusst werden. Ganz gleich, ob Infoscreens in Bahnhöfen oder Bussen, Videoboards in der Stadt oder die Telekioske der Telekom – mithilfe des Handys und dem mobilen Internetzugang werden die Passanten zu Usern und nehmen Einfluss auf diese Werbeflächen.
So werden Anwendungen, die auf diesen Screens laufen, über Bluetooth, Sprach- oder Tastensteuerung direkt von den Usern gesteuert werden können. Die Möglichkeiten sind dabei grenzenlos. Angefangen mit der Auswahl einzelner Elemente interaktiver Werbung („Welchen dieser drei Filme wollen Sie sehen?“), bis hin zur Integration eigener Inhalte vom Handy. In Zukunft wird die Stadt bunter, individueller und interaktiv.
Siehe auch Nike ID Schuh am Times Square mit dem Handy konfigurieren.
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These 1: Außenwerbung wird flüssig.
These 2: Außenwerbung wird zum Retter und Zeittöter in der Not.
These 3: Jedes Plakat wird ein Point of Sale.
These 4: Außenwerbung wird komplexer – inhaltlich und organisatorisch.
These 5: Außenwerbung wird ferngesteuert.
These 6: Integrierte Kampagnen werden Wirklichkeit.
These 7: Außenwerbung wird unvorhersehbarer.
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