Nico Zorn, der Emailmarketing-Guru in Deutschland, hat mich auf eine brandneue Studie aus dem Hause artegic zum mobilen Emailmarketing hingewiesen. Mehr dazu unten.
Ich möchte die Studie zum Anlass nehmen und hier bei Mobile Zeitgeist einmal unsere Leser befragen, ob sie bereits mit ihren mobilen Endgeräten Emails abrufen und wie oft.
In den USA liegt der Anteil der Geschäftskunden auf Entscheider-Ebene, die über mobile Endgeräte auf ihre E-Mails zugreifen, bereits bei 64 Prozent. Problematisch ist, dass bislang keine einheitlichen Standards für E-Mails auf mobilen Endgeräten existieren. Marketer sehen sich so einer Vielzahl von Formaten, Bildschirmauflösungen und Einschränkungen ausgesetzt.
Anhand von zahlreichen Anwendungsbeispielen und Analysen erfährt der Leser, welche Herausforderungen bei der Gestaltung von E-Mails für mobile Endgeräte zu meistern sind. Die Erkenntnisse der Analyse münden in konkrete Praxisempfehlungen zur strategischen Positionierung und gestalterischen Umsetzung mobiler E-Mail Kampagnen im Jahre 2008.
Unter anderem empfiehlt die artegic folgende Aspekte bei der Gestaltung von mobilen E-Mails zu berücksichtigen:
- Grundsätzlich ist zu analysieren, wie viel Prozent der entsprechenden Zielgruppe unterwegs E-Mail nutzt. Dies kann beispielsweise mit einer Kundenbefragung, einem Voting auf der eigenen Website oder geeigneter Analyse-Software geschehen.
- Es ist empfehlenswert zu testen, wie der Newsletter auf verbreiteten mobilen Endgeräten (Blackberry, Symbian OS, Windows Mobile) und den üblichen Browsern (Opera Mini) dargestellt wird.
- Je nach Zielgruppe kann es sich lohnen, bereits während der Newsletter-Anmeldung nach der mobilen E-Mail-Nutzung zu fragen und neben Text und HTML ein weiteres Format für Handys und PDAs anzubieten.
- Sofern noch nicht vorhanden, sollte eine Textversion des Newsletters angeboten werden, denn die meisten mobilen Endgeräte können bislang HTML-Mails nur unvollständig darstellen.
- Beim Texten von Betreffzeile und Absende-Namen sollte den ersten Zeichen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die darstellbare Zeichenmenge der Betreffzeile ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und reicht von 6 bis 93 Zeichen. Ziel ist es, mit den ersten Worten der Betreffzeile das Interesse bei den Empfängern zu wecken.
- Natürlich gilt auch für das mobile E-Mail-Marketing: Die Nachricht muss unbedingt erwünscht und relevant sein, denn unangeforderte Werbung stört auf einem Blackberry noch viel mehr als auf einem Desktop PC.Die Studie „Mobile E-Mail Marketing 2008“ kann ab sofort unter www.artegic.de/studie kostenlos als PDF-Datei angefordert werden.
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